Schwerhörig: Wenn es schlimmer wird

Rechts bin ich ja mittlerweile taub, links höre ich mit Hörgerät noch 40 Prozent. Das ist seit Herbst 2022 (und nach unzähligen Schwankungen) stabil so. Aber seit gestern stimmt links wieder etwas nicht. Jingles im Fernsehen klingen falsch. Sie haben in den Hochtönen ausgefranste Ränder und die Tieftöne prallen auf Löschpapier. Manchmal weiss ich nicht, ob im Nebenraum jemand brummt oder ob er ein Möbelstück verschiebt. Und die Stationsansagerin im Bus produziert Laute, die es eigentlich nur im Walisischen gibt. Zum Beispiel: „Näcllter Halt: Löwenplatll. Necllt lltop Lion Monument.“ Es macht Angst. Es fühlt sich an, als würde ich vor der Tür meines Zuhauses stehen und könnte nicht hinein.

8 Gedanken zu „Schwerhörig: Wenn es schlimmer wird“

  1. Hoffentlich wird alles besser, wenn du dein Cochlea-Implantat im April bekommst.

    Was ist das denn für ein markantes Gebäude am Löwenplatz? Physiozentrum? Kantonalbank? Architekturbibiothek? Oder alles drei in einem?

    1. Danke, rabi. Also, der Löwenplatz heisst so, weil er in der Nähe des Löwendenkmals liegt (ein paar wenige Schritte nach Nordosten). Das grosse Gebäude auf der Nordseite des Platzes ist alles, was du erwähnst und hat noch ein paar weitere Geschäfte und Wohnungen. Das Café Heini an der Südspitze ist sehr nett.

  2. Ein Like kann ich hier nicht hinterlassen. Aber mein Mitgefühl und die besten Wünsche. Möge dein Gehör dir weiterhin dienen und sich nach Möglichkeit der modernen Medizin verbessern!

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