Heute ist in der ganzen Schweiz Trauertag für die Opfer von Crans-Montana. Um 14 Uhr ist nationale Schweigeminute. Die Kirchenglocken werden läuten. Auch ich werde eine Weile innehalten.
Letzten Sommer waren wir im Wallis. Viele Orte dort habe ich ins Herz geschlossen. Auch Crans-Montana haben wir einen kurzen Besuch abgestattet. Der mondäne Bergkurort blieb mir fremd. Aber seit zehn Tagen sind meine Gedanken oft bei den jungen Menschen, die ihr Leben im Flammeninferno in der Bar Le Constellation lassen mussten; bei den Eltern, die Kinder verloren haben; vor allem aber bei jenen Opfern, die jetzt in Spitälern liegen und einen schweren Weg zurück ins Leben vor sich haben.
Im Rest der Schweiz nehmen wir das Wallis als Ort wahr, wo es wild und gefährlich ist und wo die Leute auf mitunter charmante Art machen, was sie wollen. An dieser Katastrophe ist nichts charmant. Hier gehören alle Versäumnisse, alle Nachlässigkeiten, alle Unregelmässigkeiten aufgearbeitet und gesühnt. Crans-Montana, das Wallis und die Schweiz muss den Opfern helfen, wo sie Hilfe brauchen.

Ja, das war ein wirklich schauriges Ereignis und meine Gedanken sind bei den Freunden und Angehörigen derer, die dieses Inferno nicht überlebt haben. Und den noch immer Verletzten wünsche ich eine hoffentlich restlose Genesung! 🍀
Liebe Frau Frogg
Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Danke für diese Worte.