
Bevor ich mein Italien-Epos ausklingen lasse, möchte ich dem Kulturflaneur meinen besonderen Dank aussprechen. Mit seinem Label Hitz Travels organisiert er stets ganz wunderbare Reisen exklusiv für uns beide – mit unendlich viel Rücksicht auf meine Ziele, Extrawürste und Spinnereien. Nie muss ich mich um lästigen Kleinkram wie die Buchung von Hotelzimmern oder die Reservation von Zugsitzplätzen kümmern. Mille grazie, Signor Kulturflaneur!
Die Toskana-Reise ist Hitz Travels besonders gut gelungen, hier sein profimässiger (nachträglicher) Abriss des Reiseprogramms, bei dessen Lektüre ich mich sehr vergnügt habe.
Auf der zweiten Hälfte unserer Reise performten Herr T. und ich weiter mit Genuss die bekannten Rituale einer Toskanareise: «gut essen», «Kirchen besichtigen», «toskanische Landschaften bestaunen». In einem der Gotteshäuser von Arezzo erschien mir ein einziges Mal Mary of Shannon, mit der ich vor vielen Jahren auf einer Pauschalreise war. Sie zischte mir damals bei Besichtigungstouren gegen Ende eines langen Tages oft «ABC!» ins Ohr. Another bloody church! Heisst: Wir haben es allmählich satt. Sie brauchte diesmal nicht den Mund aufzumachen, ich wusste, was sie sagen wollte. Insgesamt aber war das alles so eindrücklich und wunderschön!
Auf die allerbeste Weise satt wurden wir im Ristorante L’Agania in Arezzo, köstlich, relativ preiswert und überhaupt grosses Kino – ich empfehle es hiermit weiter. Wenige Schritte weiter liegt die Piazza Grande der Stadt, ideal geeignet für die Performance «auf einer herrlichen Piazza Kaffee trinken».



